Betonzaun Montage
Die Betonzaunmontage beinhaltet alle Arbeitsschritte, An- und Abfahrt sowie Beton für die Fundamente. Baumaschinen und Werkzeuge werden mitgebracht. Die Arbeiten erfolgen durch externe, geschulte und auf Betonzäune spezialisierte Zaunbaufirmen. Diese arbeiten auf eigene Rechnung und gehen auf Ihre Wunsche ein. Die Montagearbeiten erfolgen in ganz Deutschland, Österreich, Niederlanden, Belgien und Luxemburg - (andere Länder auf Anfrage möglich). Sämtliche Ausführungsdetails werden vorab telefonisch und vor Ort geklärt.
Was ist in der Betonzaunmontage enthalten?
- Fertigbeton für die Fundamente
- Das Verbringen des Materials von der Entladestelle bis zur Zauntrasse
- Aushub der Fundamentlöcher
- Herstellung der Punktfundamente
- Montage der Zaunelemente mit allen notwendigen Zuschnitten und Anpassungen
- Verlegung einer horizontalen Fuge vollflächig zwischen den Platten bei Standard Betonzäunen
- Anpassung und Montage der Abdeckungen (Dachlatten / Pfostenkappen)
Was muss bauseits gegeben sein? Lediglich: Strom 230V, Wasser und Baufreiheit: ein Zugang von ca. 100 cm Breite entlang der Zauntrasse sollte vorhanden sein.
DIY Betonzaun Montageanleitung
Schritt 1 - die Vorbereitung:
Die auf der Palette gelagerten Zaunplatten sollten vor dem Durchtrennen der Bänder gegen das Kippen gesichert werden. Die Betonplatten werden immer senkrecht getragen. Der Zaunverlauf wird vermessen und ausgerichtet (Baustrick). Legen Sie zunächst die Endpunkte fest, z.B. für zwei Endpfosten. Für das Einbringen des Fundamentes zum Setzen des ersten Endpfosten wird das erste Erdloch ausgehoben.
Schritt 2 - der erste Pfosten:
Ist das erste Loch ausgehoben, müssen Sie den höhenmäßigen Verlauf Ihres Geländes ermitteln. Die einzelnen Betonelemente werden immer waagerecht montiert. Der Randpfosten wird einbetoniert. Es wird Trockenbeton als Sackware 0-8 mm Korn verwendet (erdfeucht). Der Beton am Pfosten muss durch Stampfen verdichtet werden. Es ist auf genaues Ausrichten des Pfostens zu achten (Wasserwaage).
Bitte dringend beachten: das Punktfundament soll bis zu Unterkante der Betonzaun Platte ausgebildet werden und stellt einen zusätzlichen Auflager (neben der Pfostennutbegrenzung) für die Zaunplatten dar.
Schritt 3 - der zweite Pfosten:
Jetzt wird der Abstand zum zweiten Pfosten (Zwischenpfosten) vermessen, zweites Erdloch (siehe Schritt 1) ausgehoben und der Zwischenpfosten (noch lose) eingesetzt. Ist der Zwischenpfosten ausgerichtet, wird nun die erste Zaumplatte seitlich in die Nut des Randpfostens eingesetzt. Das Ende der Platte wird mit einer Holzlatte etwas angehoben und in die Nut des zweiten Pfosten hineingeführt (der Zwischenpfosten wird dabei oben etwas nach hinten gekippt). Die Zaunplatten werden insofern als Abstandshalter verwendet.
Schritt 4 - Montage der Zaunplatten:
Ist der zweite Pfosten ausgerichtet und die erste Platte gesetzt, können 2-3 weitere Zaunplatten auf gleicher Weise übereinander montiert werden. Bei den Standard Betonzäunen wird zwischen den einzelnen Zaunplatten eine dauerhafte, horizontale 5-15 mm Fuge aus Ceresit CM11 gesetzt. Durch das Gewicht der ober liegenden Zaunplatten wird diese bis auf 1-3 mm komprimiert. Prestige Betonzäune verfügen über ein Nut und Federsystem, eine horizontale Fuge ist hier nicht vorgesehen. Sind die Platten montiert und der Zwischenpfosten korrekt ausgerichtet, kann dieser endgültig einbetoniert werden.
Wichtig: die Rückseite der Platten (2D Seite sollte immer in einer Fläche ausgerichtet werden (kein großer Versatz zwischen den einzelnen Platten).
Tipp: bei Gelände mit Gefälle, müssen die Pfosten in Stufen eingebaut und die untersten Betonplatten der gewünschten Abstufung angepasst werden (Ecken werden eingeschnitten - siehe Bild).
Schritt 5 - Montage der weiteren Zaunelementen:
Die Vorgänge 2-4 werden nun stets wiederholt bis zum Ende der gewünschten Länge. Abschließend werden die letzten Zaunplatten von oben eingeschoben. Das letzte Zaunfeld wird vermessen und bei Bedarf mit einer Flex nach Maß zugeschnitten.
Schritt 6 - Montag der Abdeckungen:
Die Pfostenkappen und Dachlatten werden bei Bedarf zugeschnitten und dauerhaft verklebt. Die Dachlatte der Standard Betonzäune hat eine Überlänge (Zuschnitt mit kleiner Flex bei waagerechten Verläufen - siehe Markierung in der Nut der Dachlatte). Bei der Montage der Abdeckungen sind ggf. kleinere Anpassungen an Platten, Pfosten und Abdeckungen erforderlich (Flex).
Schritt 7 - Imprägnierung oder Anstrich - in wenigen Schritten zu einem perfekten Ergebnis
Wir empfehlen Ihnen unsere Betonzaunfarbe BZF und Imprägnierung BZI. Dank eigens für uns entwickelten Rezepturen ist eine Grundierung bei Verwendung der Farbe BZF nicht erforderlich. Konkret bedeutet es:
- entweder imprägniert man den Betonzaun transparent – die natürliche, zementgraue Auslieferungsfarbe bleibt erhalten oder
- man streicht den Betonzaun mit Farbe BZI in einem gewunschten Farbton (Mono- oder Bicolor Anstrich, 10 Farbtöne lieferbar, Gebinde 10 und 4 Ltr.).
In beiden Fällen wird die Oberfläche des Betonzaunes vor Wasseraufnahme und Witterungseinflüssen über Jahre hinweg bestens geschützt. Faustregel: für den Materialverbrauch gilt: 1 LTR reicht für ca. 8 m² Zaunfläche (je Arbeitsgang), es werden stets zwei Arbeitsgänge empfohlen.
Mit einem individuellen Anstrich kann die Montagefirma beauftragt werden. Die Malerei erfolgt im Spritzverfahren, direkt im Anschluss an die Montagearbeiten. Die Kosten betragen günstige EUR 6,50 per m² zzgl. MwSt. Folgende Voraussetzungen müssen für die Anstricharbeiten erfüllt werden:
- keine Fremdprodukte - ausschließlich Farbe BZF und Imprägnierung BZI dürfen verarbeitet werden
- der Auftraggeber trägt das Wetterrisiko - Regen, Frost, Wind, Schnee, etc.
- es besteht ein uneingeschränkter, ungehinderter Zugang zu der Zaunanlage.
Sämtliche Produkte sind unter unter: Zubehör erhältlich.
Montageanleitung (pdf 175 kB)